🏠 Die Immobilienmärkte im Vereinigten Königreich und in Australien kühlen sich ab, da die Kreditkosten steigen.

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Leitartikel: Die australischen Immobilienpreise fielen im Juni mit dem steilsten monatlichen Rückgang seit 3½ Jahren, während die Hypothekenpreise im Vereinigten Königreich und offizielle Warnungen auf erneuten Druck auf die Haushaltserschwinglichkeit hinwiesen. Die beiden Märkte bewegen sich in die gleiche Richtung, da höhere Kreditkosten die Nachfrage nach Wohnraum beeinflussen.

Reuters berichtete, dass die australischen Immobilienpreise im Juni den schärfsten monatlichen Rückgang seit 3½ Jahren verzeichneten, da höhere Kreditkosten und Steueränderungen, die Anlageimmobilien betreffen, den Markt abkühlten. Im Vereinigten Königreich zeigten von Moneyfacts zitierte Daten von MoneyWeek, dass die durchschnittlichen zweijährigen Festhypothekenzinsen auf etwa 5,48% sanken, während die Bank von England warnte, dass fast 750.000 Haushalte, die 2026 aus niedrigverzinslichen Festverträgen auslaufen, mit erheblich höheren monatlichen Rückzahlungen konfrontiert sein könnten.

Warum es für Investoren wichtig ist

Die Daten deuten darauf hin, dass die Immobilienmärkte empfindlicher auf Finanzierungskosten reagieren, nachdem eine lange Phase, in der die Preiserholung durch ein enges Angebot und die Nachfrage während der Pandemie unterstützt wurde, vergangen ist. Für Wohnimmobilieninvestoren erhöht sich dadurch die Wahrscheinlichkeit einer langsameren Preissteigerung, geringerer Transaktionsvolumina und größerer regionaler Divergenz, insbesondere dort, wo das Risiko von Hypothekenanpassungen konzentriert ist. Für Kreditgeber und hypothekenbesicherte Kreditengagements deutet der Wandel auf eine vorsichtigere Kreditvergabe und größere Aufmerksamkeit für Rückstands-Trends hin, wenn die Festzinslaufzeiten auslaufen.

➡️ Die australischen Immobilienpreise verzeichneten ihren schärfsten monatlichen Rückgang seit 3½ Jahren.

➡️ Die zweijährigen Festhypothekenzinsen im Vereinigten Königreich wurden mit etwa 5,48% angegeben, obwohl der Refinanzierungsdruck weiterhin hoch blieb.

Das gemeinsame Signal ist, dass die Immobilienfinanzierung von einer Unterstützung zu einer Einschränkung übergeht und die Preismacht dort schwächer wird, wo Käufer am stärksten auf Schulden angewiesen sind.

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