📉 Die Immobilienpreise in der Türkei fallen weiterhin in realen Werten.
Der Preisindex für Wohnimmobilien in der Türkei ist im Mai nominal gestiegen, aber die Immobilienwerte sind nach der Inflationsanpassung weiterhin gefallen, da hohe Kreditkosten den Markt belasten. Die Verkaufsvolumina blieben aktiv, was zeigt, dass die Transaktionsaktivität nicht zum Stillstand gekommen ist, auch wenn die Erschwinglichkeit angespannt bleibt.
Die neuesten Daten unterstreichen eine Kluft zwischen nominaler und realer Leistung auf dem Wohnungsmarkt, so Daily Sabah. Da die Inflation weiterhin die Kaufkraft erodiert und die Hypothekenzinsen hoch bleiben, deuten die Daten darauf hin, dass nominale Preisanstiege nicht in reale Kapitalwertsteigerungen für Hausbesitzer oder Investoren übersetzt werden.
Warum es für Investoren wichtig ist
Der Markt bleibt aktiv, aber die Kombination aus hohen Zinsen und inflationsbereinigten Preisrückgängen deutet auf ein umkämpftes Käuferumfeld hin, in dem Barzahler mehr Einfluss haben. Für Investoren, die türkische Wohnimmobilien verfolgen, ist das zentrale Thema nicht nur das nominale Preiswachstum, sondern ob Mieteinnahmen und Finanzierungskosten den realen Rückgang der Werte ausgleichen können.
➡️ Die realen Hauspreise in der Türkei stehen trotz nominaler Anstiege weiterhin unter Druck.
➡️ Die stabilen Verkaufsvolumina deuten darauf hin, dass die Liquidität auf dem Markt bleibt, auch wenn die Erschwinglichkeit schwächer wird.
Die Daten signalisieren, dass der türkische Wohnungsmarkt wahrscheinlich weiterhin empfindlich auf die Geldpolitik reagiert, wobei die realen Renditen bis zur Senkung der Kreditkosten eingeschränkt bleiben.
